25 Jahre Fusion zum SVBW
Ein Land – ein Verband
Ein symbolischer Vereinigungsort
Villingen-Schwenningen ist keine Stadt wie jede andere. Noch wichtiger aber: Die Doppelstadt bringt zwei Orte zusammen, die an einer historischen Grenze liegen. Während Villingen badisch ist, gehört Schwenningen zu Württemberg.
Es ist eine symbolträchtige Entscheidung, gerade hier die konstituierende Versammlung des neugegründeten Sparkassenverbands Baden-Württemberg abzuhalten. „Wir haben Sie zu dieser ersten Verbandsversammlung bewusst nicht nach Stuttgart oder Mannheim – den Sitzen der beiden Verbände – eingeladen, sondern einen Ort im Land gesucht, der zwar nicht ganz die geographische Mitte ist, aber dafür die erste Stadt aus beiden Landesteilen“, betont Heinrich Haasis, erster Präsident des fusionierten Verbands, in seinem Grußwort.
Tatsächlich ist es ein langer, manchmal steiniger Prozess, bis die beiden Verbände zusammenfinden. Denn schon im Zuge der großen Gebiets- und Kreisreform von 1972 steht die Verbandsfusion auf der Tagesordnung. Doch was lange währt, wird letztlich gut.
„An Sonntagabenden haben wir in kleinstem Kreis, zu dritt oder zu viert, über Monate hinweg, ohne jede öffentliche Aufmerksamkeit miteinander die Landesbank Baden-Württemberg gebaut.“
Erwin Teufel
Ministerpräsident von Baden-Württemberg (CDU) von 1991 bis 2005
Verbandsversammlung zur Fusion
in Villingen-Schwenningen am 20. September 2000.
Buch zum 25 Fusionsjubiläum
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