Sparkassenpräsident Dr. Neth begrüßt geplante Digitalisierung von Behördengängen nach Vorbild des Online-Bankings
Behördengänge sollen nach dem Willen der Landesdigitalchefin Ronja Kemmer einfacher und digitaler werden. Dabei soll die EUDI-Wallet zum Einsatz kommen. Das berichten heute mehrere Zeitungen. Sparkassenpräsident Dr. Matthias Neth begrüßt die Initiative des Landes und sichert die Unterstützung der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg zu.
Pressemitteilung
„Wir begrüßen die Pläne des Innenministeriums, Behördengänge zu digitalisieren und dabei das Online-Banking als Vorbild zu nehmen“, sagte der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Dr. Matthias Neth. „Die 50 Sparkassen in Baden-Württemberg ziehen dabei am gleichen Strang und unterstützen die Zielsetzungen aus voller Überzeugung.“
Bereits heute können Sparkassenkundinnen und -kunden ihre S-pushTAN-App nach einem Gerätewechsel mit der digitalen Identität (eID) bequem von zu Hause aus erneut freischalten. Ebenfalls können sie mit ihrem digitalen Personalausweis neue Online-Banking-Zugangsdaten vergeben und direkt auch die S-pushTAN-App wiedereinrichten, wenn sie ihre kompletten Zugangsdaten vergessen haben.
Die Sparkassen-Finanzgruppe ist mit der Finanz Informatik als zentralem IT-Dienstleister und Digitalisierungspartner zertifizierter eID-Diensteanbieter. Digitale Identitäten enthalten hochsensible Daten und vertrauliche Informationen. Sparkassen nutzen die digitale Identifikation mittels eID und werden deren Einsatz weiter ausbauen. Neth: „Wir halten es für den richtigen Schritt, digitale Identitäten wie die eID und digitale Bezahlverfahren wie Wero in der neuen EUID-Wallet bereitzustellen. Das macht das digitale Geschäftsleben für alle Beteiligten einfacher, sicherer und vertrauenswürdig.“ Zudem sei es ein Beitrag zu einem souveränen Europa in der digitalen Welt, so Neth weiter.
In Baden-Württemberg hat jede und jeder Zweite ein Girokonto bei einer Sparkasse. Von den rund 5,5 Millionen Sparkassen-Girokonten werden 84,5 Prozent der Geschäftsgirokonten und 77,1 Prozent der Privatgirokonten online geführt. Das neue europäische Bezahlverfahren Wero gewinnt immer mehr Nutzerinnen und Nutzer, auch in Baden-Württemberg.
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Über die 50 Sparkassen in Baden-Württemberg:
Die 50 Sparkassen in Baden-Württemberg beschäftigen 31.200 Mitarbeitende in der Beratung, im Service und in wichtigen Dienstleistungsbereichen. Insgesamt unterhalten sie ein dichtes Netz aus 1.673 Geschäftsstellen und betreiben 2.647 Geldautomaten. Mit ihren Verbundunternehmen Finanz Informatik und Deutscher Sparkassenverlag bieten sie die Sparkassen-App an, die beliebteste Banking-App Deutschlands, die vielfach ausgezeichnet wurde.
Über den Sparkassenverband Baden-Württemberg:
Der Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW) fördert das öffentliche Sparkassenwesen und die Zusammenarbeit innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Er stärkt die Position der 50 baden-württembergischen Mitgliedssparkassen als Dienstleister für ihre Kunden und verbessert gemeinsam mit den Sparkassen das Service- und Produktangebot. Der SVBW unterstützt die Sparkassen bei der Ausrichtung auf veränderte Rahmenbedingungen und ermöglicht den gemeinschaftlichen öffentlichen Auftritt mit den Verbundunternehmen.
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