Sparkassen in Baden-Württemberg stärken ihr Kerngeschäft mit digitalen Services und Beratung

Die 50 Sparkassen in Baden-Württemberg sind mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026 zufrieden. Sie nutzen ihre starke Marktposition, um Kerngeschäftsfelder wie das Wertpapiergeschäft und Angebote rund um die Immobilien weiter auszubauen. Sparkassenpräsident Dr. Matthias Neth unterstreicht: „Die Sparkassen bleiben nah bei den Kunden, sowohl mit persönlicher Beratung als auch mit digitalen Services.“

Pressemitteilung

Mit dem neuen „Cockpit Immobilie“ schaffen Sparkassen in Deutschland erstmals eine zentrale digitale Plattform, die Kundinnen und Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Immobilie begleitet – von der Suche über die Finanzierung, die Sanierung bis zum Werterhalt. Das Angebot verbindet moderne digitale Services mit der persönlichen Beratung und regionalen Kompetenz der Sparkassen vor Ort. So entstehen mehr Komfort, Transparenz und Orientierung für Eigentümer und Kaufinteressierte – bei höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandards. Neth: „Mit einem Marktanteil von 33 Prozent bei privaten Immobilienfinanzierungen sind die Sparkassen hierzulande der Platzhirsch. Das wollen wir auch bleiben.“

Zum Wertpapiersparen gibt es seit dem 20. Juli mit „S-Neo“ ein neues Angebot für Selbstentscheider in der App „Sparkasse“. Hinzu kommt für Eltern ein „Kinderdepot“, das bei vielen Sparkassen mit einem Bonus von 50 Euro beim Abschluss eines Deka-Sparplans verbunden ist. Anfang nächsten Jahres sollen zudem das Altersvorsorgedepot sowie die noch nicht gesetzlich definierte Frühstartrente angeboten werden. Neth: „Die Sparkassen in Baden-Württemberg werden die neuen geförderten Vorsorgeangebote wie seinerzeit Riester aus voller Überzeugung unterstützen. Bei uns werden sie Teil eines vollständigen Finanzdienstleistungsangebots zur finanziellen Vorsorge für das Alter sein, inklusive Bausparen für die eigenen vier Wände und Versicherungslösungen. Darauf wird auch die Beratung in den Sparkassen ausgerichtet. Wer in die Sparkasse kommt, hat die Gewissheit, für sich den besten Mix aus geförderten und nicht geförderten Spar- und Vorsorgeangeboten aus dem Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe zu bekommen.“

 

Sparkassen stehen verlässlich an der Seite der Wirtschaft: Unternehmen mit Krediten und Förderfinanzierungen ausgestattet

Die Sparkassen in Baden-Württemberg stehen fest an der Seite der Unternehmen und des Handwerks im Land. Sie haben in den ersten sechs Monaten Kredite in Höhe von 7,1 Mrd. Euro an Unternehmen und Selbstständige zugesagt. Damit haben sie trotz der schwierigen Wirtschaftsentwicklung das Vorjahresniveau gehalten. Hinzu kommt: Bei Finanzierungen aus Fördermitteln des Bundes und des Landes liegen die Sparkassen gemeinsam mit der LBBW mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent an der Spitze der Kreditwirtschaft.

Zum 30. Juni 2026 belief sich das Kreditvolumen der Sparkassen in Baden-Württemberg auf 172 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 3,1 Milliarden Euro bzw. 1,8 Prozent. Überdurchschnittlich wuchsen die Kredite an Privatkundinnen und Privatkunden (+2,1 Prozent), während die Kreditnachfrage der Unternehmen mit +0,6 Prozent aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten und des Strukturwandels verhalten blieb. Besonders stark legte die Kreditvergabe an Kommunen zu: Sie stieg um 20 Prozent von 5,0 auf 6,0 Milliarden Euro.

 

Kundeneinlagen mit deutlichem Plus

Die Kundeneinlagen bei den Sparkassen in Baden-Württemberg stiegen in den vergangenen zwölf Monaten um 1,6 Milliarden Euro bzw. 0,9 Prozent auf 179,3 Milliarden Euro. Überdurchschnittlich entwickelten sich die Einlagen von Privatkundinnen und Privatkunden sowie von Unternehmen mit jeweils einem Plus von 1,9 Prozent. Dagegen gingen die Einlagen der öffentlichen Haushalte um 15 Prozent zurück.

 

Wertpapieranlagen erneut gestiegen

Das Wertpapiergeschäft der Sparkassen entwickelte sich im ersten Halbjahr 2026 weiterhin positiv. Der Wertpapierumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Mit Käufen von 11,3 Milliarden Euro und Verkäufen von 8,5 Milliarden Euro erreichte der Nettoabsatz 2,8 Milliarden Euro und lag damit nahezu doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

 

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Über den Sparkassenverband Baden-Württemberg:

Der Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW) fördert das öffentliche Sparkassenwesen und die Zusammenarbeit innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Er stärkt die Position der 50 baden-württembergischen Mitgliedssparkassen als Dienstleister für ihre Kunden und verbessert gemeinsam mit den Sparkassen das Service- und Produktangebot. Der SVBW unterstützt die Sparkassen bei der Ausrichtung auf veränderte Rahmenbedingungen und ermöglicht den gemeinschaftlichen öffentlichen Auftritt mit den Verbundunternehmen.

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