Gründerpreis Baden-Württemberg 2026 der Sparkassen-Finanzgruppe verliehen

Strahlende Augen bei der Verleihung des Gründerpreises Baden-Württemberg: Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoff-meister-Kraut zeichnete Sparkassenpräsident Dr. Matthias Neth fünf Unternehmensgründungen aus Hochdorf im Kreis Esslingen, Karlsruhe, Leutkirch im Allgäu, Nagold und Pforzheim aus. Dr. Gottfried Greschner, Gründer der init innovation in traffic systems SE aus Karlsruhe, erhielt den Preis für das Lebenswerk.

Pressemitteilung

Gründungen sind wichtig für die Zukunftsfähigkeit eines Landes. Gerade in Zeiten technologischen Wandels und wirtschaftspolitischer Veränderungen braucht es Menschen mit neuen Ideen, die Chancen erkennen und den Weg in die Selbstständigkeit gehen. Der Gründerpreis Baden-Württemberg würdigt diesen Mut und macht die enorme Innovationskraft im Land sichtbar.

Eingereicht wurden die Bewerbungen von den 50 Sparkassen im Land. Aus gutem Grund: Jede zweite Gründung wird von einer Sparkasse begleitet. Viele Häuser haben dazu eigens spezialisierte Beraterteams. Eine Expertenjury wählte die fünf Sieger-Unternehmen auf Basis ihrer überzeugenden Businesspläne aus.

Zudem wurde eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit geehrt:
Dr. Gottfried Greschner, Gründer der init innovation in traffic systems SE mit Sitz in Karlsruhe, erhielt den Preis für sein Lebenswerk.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, sagte bei der Preisverleihung: „Wir wollen einen neuen Gründergeist bei uns im Land. Unternehmertum ist die treibende Kraft von Fortschritt und Innovation in der sozialen Marktwirtschaft. Mut, Risiko- und Leistungsbereitschaft bei der Gründung und auch der Übernahme eines Unternehmens gehören, gerade in herausfordernden Zeiten wie den aktuellen, gewürdigt. Es ist mir ein persönliches Anliegen, Menschen, die bereit sind, ins Risiko zu gehen, die investieren und die Neues wagen, sichtbarer zu machen. Dieser Preis schafft dafür den Rahmen. Alle Preisträgerinnen und Preisträger sind Vorbilder und Zeichen dafür, dass es Unternehmen im Land jeden Tag aufs Neue gelingt, sich im Wettbewerb vor Ort sowie national und international zu beweisen. Das verdient Anerkennung und macht auch Mut.“

Dr. Matthias Neth, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, betonte: „Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern des Gründerpreises Baden-Württemberg 2026. Sie zeigen, dass mit neuen Ideen, mit Eigeninitiative und hohem Engagement Wirtschaft erneuert werden kann. Genau das braucht es für ein Musterländle 2.0. Baden-Württemberg muss sich wieder an die Spitze kämpfen. Als Sparkassen-Finanzgruppe stehen wir als Finanzierungspartner für diesen Wandel in der Wirtschaft bereit.“ 

 

Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner des Gründerpreises Baden-Württemberg 2026

Platz 1: Der 1. Preis mit einem Preisgeld von 10.000 Euro ging an Emil Benz und Hugo Benz, Gründer der KLEEGO GmbH in Nagold. KLEEGO ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen für Hausmeisterservice, Reinigung, Grünpflege, Winterdienst und technische Objektbetreuung. Das Unternehmen verbindet zuverlässige Arbeit vor Ort mit digital gesteuerten Abläufen und intelligenter Einsatzplanung. So wissen die Mitarbeitenden im täglichen Einsatz klar, wann sie wo gebraucht werden und welche Aufgaben zu erledigen sind. Gleichzeitig erhalten Auftraggeber transparente, nachvollziehbare und verlässliche Servicequalität. KLEEGO sieht die Chance, in einem wichtigen und oft unterschätzten Markt als vertrauenswürdiger Partner neue Standards für professionelle Objektbetreuung zu setzen.

Nominiert von der Sparkasse Pforzheim Calw.

Platz 2: Der mit einem Preisgeld von 7.500 Euro dotierte zweite Platz geht an die Rement GmbH mit Sitz in Karlsruhe. Das Gründerteam bereitet derzeit den industriellen Einsatz eines Verfahrens vor, mit dem Abbruchbeton in Sand und gefälltes Calciumcarbonat (PCC) umgewandelt werden kann. CO2 wird dabei dauerhaft mineralisch gebunden. Die technologische Idee stammt von Gründer Felix Baur, der Rement gemeinsam mit Dr. Achim Stammer und Robert Schleinhege führt. Das Start-up wird vom Institut für Massivbau und Baustofftechnologie (IMB) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) durch Infrastruktur und wissenschaftliches Sparring unterstützt. 

Nominiert von der Sparkasse Karlsruhe.

Platz 3: Druckluft wird in vielen Produktionsbetrieben benötigt. Marco Jähnig und Thomas Warschburger bieten mit DSS Druckluftsysteme Süd in Hochdorf im Kreis Esslingen technisch durchdachte, wirtschaftliche und ressourcenschonende Lösungen zur Druckluftversorgung. Das Angebot reicht von der Analyse und Optimierung bestehender Anlagen über die Installation neuer Systeme bis hin zu Wartung, Reparatur und Effizienzberatung. DSS Druckluftsysteme Süd belegte den dritten Platz, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden ist. 

Nominiert von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.

Platz 4: Unter dem Leitsatz „Vom Einfachen das Beste“ haben Katharina Traut und Maria Ulrich in Herbrazhofen bei Leutkirch im Allgäu einen historischen Gutshof aus dem Jahr 1853 zu einem Ort für nachhaltigen Tourismus, regionale Kulinarik und Begegnung entwickelt. Das tobel1853 vereint sechs Ferienapartments, ein regionales Bistro sowie Räume für Workshops, Seminare und Feiern unter einem Dach. Mit ihrem ganzheitlichen Konzept sicherten sich die beiden Gründerinnen den 4. Platz, der mit 2.000 Euro dotiert ist. 

Nominiert von der Kreissparkasse Ravensburg.

Platz 5: Viele kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie vorhandene Technologien effizient und risikobewusst nutzen können. Das Weiterbildungsunternehmen Codevergemit Sitz in Pforzheim, gegründet von Jani Ojala und Alexander Schnebel, setzt genau hier an: Mit modular aufgebauten, staatlich geförderten Schulungsprogrammen befähigen sie Mitarbeitende aller Unternehmensbereiche, Künstliche Intelligenz strategisch, sicher und produktiv zu nutzen. Die Geschäftsidee wurde mit dem fünften Platz ausgezeichnet, der mit 1.000 Euro dotiert ist. 

Nominiert von der Sparkasse Pforzheim Calw.

Mit der Auszeichnung für das Lebenswerk ehrten Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Sparkassenpräsident Dr. Matthias Neth den Gründer und Geschäftsführer der INIT GmbH und heutigen Vorstandsvorsitzenden der init SE, Dr. Gottfried Greschner. 

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Sämtliche Preisträger-Videos des Gründerpreises Baden-Württemberg 2026 sind auf dem YouTube-Kanal des Sparkassenverbands Baden-Württemberg zu finden: https://www.youtube.com/playlist?list=PLbJn14yDQCAo

Pressefotos von der Preisverleihung ebenso wie ein Portrait von Dr. Gottfried Greschner und die Liste der bisherigen Lebenswerk-Auszeichnungen finden Sie hier auf der Seite zum runterladen.

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